Glossar

Eine der wichtigsten Eigenschaften des (Corporate-) Designers ist es, seine visuelle Übersetzung der zu kommunizierenden Botschaften und Werte möglichst plausibel verständlich zu machen.

Die am Design- oder Brandingprozess beteiligten sind durch unterschiedliche Sichtweisen und verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Kontexte geprägt. Begriffe, die Werte und Unternehmenskultur zum Ausdruck bringen, müssen für alle Beteiligten eindeutig und verbindlich gemacht werden.

Die folgenden Begriffserklärungen umfassen einen Basiswortschatz für die einvernehmliche und effektive Kommunikation  zwischen Kunden und Experten. Die Sammlung wird stetig aktualisiert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ubiquität

So bezeichnet man ein Produkt oder eine Dienstleistung, die überall zu erhalten ist und einer hundertprozentigen Distributionsquote entspricht. Beispiel Marken­artikel, die in der Regel eine hohe Ubiquität haben - es sei denn, sie sind hochexklusiv und werden nur ausgesuchte Händler geliefert.

Unique Advertising Proposition (UAP)

Alleinstellungsmerkmal für austauschbare Produkte in Bezug auf die Werbung.

Unique Marketing Proposition (UMP)

Ein einzigartiges Marketingkonzept verhilft einem bestimmten Produkt zur Alleinstellung auf dem Markt.

Unique Selling Proposition (USP)

Alleinstellungsmerkmal. Durch Individualisierungs- und Profilierungsstrategien wird ein einzigartiger Service- bzw. Produktnutzen in Aussicht gestellt. Der Erfolg der USP hängt wesentlich davon ab, dass diese Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit von den Kunden wahrgenommen wird, für sie als relevant betrachtet wird sowie von der Konkurrenz nur schwer erreichbar ist.

Unternehmenskommunikation

So werden alle kommunikativen Maßnahmen beschrieben, die ein Unternehmen unternimmt, um sich und seine Dienstleistungen oder Produkte in der Öffentlichkeit und firmenintern darzustellen.

Unternehmenskultur

Bezeichnet das Mitarbeiterverhalten untereinander und in der Öffentlichkeit sowie firmeninterne Weisungen und Wertvorstellungen. Hierfür ist der Führungsstil der Unternehmensleitung wichtig.

Unternehmenspersönlichkeit

Siehe: Corporate Identity.

Unternehmensstruktur

Hierunter fallen die einzelnen Bestandteile, wie z.B. Abteilungen, Stabsstellen, Bereiche, Tochter-Unterneh­men, Beteiligungen etc., sowie der organisatori­sche Aufbau.

Unternehmenswahrnehmung

Bezeichnet die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens, aber auch wie es von den eigenen Mitarbeitern empfunden wird (Image).

Unternehmensziele

Strategische Ziele, die sich ein Unternehmen setzt. In der Regel bestehen hier vier mögliche Grundausrich­tungen, die jedoch auch kombinierbar sind und dementsprechend auftreten können:

1. Kostenführerschaft: Eine gewinnbringende Produk­tion verspricht die Senkung der Kosten.
2. Differenzierungsstrategie: Die Anfokussierung einzigartiger Produkte oder Dienst­leistungen.
3. Technologieführerschaft: Die Entwicklung neuer Produkte ist Hauptthema.
4. Fokus-Strategien: Die Ausrichtung läuft auf eine Zielgruppe bzw. ein Markt­segment hinaus.

Usability

Benutzerfreundlichkeit. Durch unterschiedliche Testformen werden Einstellungen und Nutzungsneigungen geliefert, die den unmittelbaren Designprozess beeinflussen und ein auf den Benutzer abgestimmtes Design sichern.

Usenet

(Unix User Network) ist ein eigenständiger Zweig des Internets und stellt Diskussionsforen für den fachspezifischen Austausch von Informationen in Textform bereit. Das Usenet entstand in den 1980er-Jahren (vor dem WWW) und ist mittlerweile zu einer globalen umfangreichen Wissenssammlung angewachsen. Für eine transparente Struktur wird es in einzelne Newsgroups unterteilt.

User Segmentation

Die Aufteilung der Kunden nach ihren Nutzungskriterien in Bezug auf das Unternehmen bzw. seine Produkte und Dienstleistungen.