Glossar

Eine der wichtigsten Eigenschaften des (Corporate-) Designers ist es, seine visuelle Übersetzung der zu kommunizierenden Botschaften und Werte möglichst plausibel verständlich zu machen.

Die am Design- oder Brandingprozess beteiligten sind durch unterschiedliche Sichtweisen und verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Kontexte geprägt. Begriffe, die Werte und Unternehmenskultur zum Ausdruck bringen, müssen für alle Beteiligten eindeutig und verbindlich gemacht werden.

Die folgenden Begriffserklärungen umfassen einen Basiswortschatz für die einvernehmliche und effektive Kommunikation  zwischen Kunden und Experten. Die Sammlung wird stetig aktualisiert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Target Market

Der Zielmarkt (Marktsegment, Personengruppe) von Unternehmens- und Marketingaktivitäten.

Tonality

Um am Markt glaubwürdig zu erscheinen, muss der Grundton einer Aussage durchgängig eingehalten werden. Aussage = Atmosphäre = Verpackungsstrategie eines Produktes oder einer Dienstleistung (z. B. sport­lich, jugendlich, dynamisch, konservativ etc.).

Top-of-Mind

Wird nach Marken einer speziellen Kategorie gefragt (z. B. „Tempo“ bei Papiertaschentüchern oder „Aspirin“ für Kopfschmerztabletten), ist Top-of-blind die Marke oder das Unternehmen die als Erste in Verbindung mit einem Produkt genannt wird.

Trademark

„Jedes Zeichen, das grafisch wiedergegeben werden kann und in der Lage ist, Waren oder Produkte gegenüber anderen unterscheidbar zu machen.“ (UK Trade Marks Act 1994).

Trendsetter

Vorreiter (Personen, Organisationen) für ein anderes bzw. ungewöhnliches Lösungsschema. Die gewohnte Sichtweise wird bewusst aufgegeben. Der „iMac“ bietet im Bereich Computer-Design, das beste Beispiel: Seine Farben und neue Formen wurden von anderen Firmen als Anhaltspunkt für dessen Weiterentwicklung genutzt.