Glossar

Eine der wichtigsten Eigenschaften des (Corporate-) Designers ist es, seine visuelle Übersetzung der zu kommunizierenden Botschaften und Werte möglichst plausibel verständlich zu machen.

Die am Design- oder Brandingprozess beteiligten sind durch unterschiedliche Sichtweisen und verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Kontexte geprägt. Begriffe, die Werte und Unternehmenskultur zum Ausdruck bringen, müssen für alle Beteiligten eindeutig und verbindlich gemacht werden.

Die folgenden Begriffserklärungen umfassen einen Basiswortschatz für die einvernehmliche und effektive Kommunikation  zwischen Kunden und Experten. Die Sammlung wird stetig aktualisiert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

SEA

Search Engine Advertising – Suchmaschinenwerbung. Unternehmen, die bei Suchmaschinen eine hohe Position bei der Auflistung der Suchergebnisse erreichen wollen, haben durch Keyword-Advertising die Möglichkeit, für bestimmte Suchanfragen eine gute Position innerhalb der Suchergebnisse zu kaufen.

Selective Media

An kleinere Zielgruppen (z. B. nach Beruf, Alter oder regionaler Herkunft) gerichtete Medien, mit Vorteil eines relativ geringen Streuverlustes bei gezielter Ansprache. Keine Massenmedien.

SEM

Search Engine Marketing – Suchmaschinenmarketing. Die bekanntesten Werbeprogramme für Keyword-Advertising sind Google AdWords und Yahoo Search Marketing.

SEO

Search Engine Optimizing – Suchmaschinenoptimierung bezeichnet einen Maßnahmenkatalog, der dazu dient, das Ranking des jeweiligen Unternehmens/Akteurs innerhalb der Suchergebnisanzeige einer bestimmten Suchmaschine zu verbesssern.

SERP

Search Engine Result Pages – Seiten (Webpages) einer Suchmaschinenanwendung, die die Suchergebnisse zu einer Anfrage auflisten.

Service Brand

Representation einer spezifischen Dienstleistung durch eine Marke.

Share of Mind

Die Werbekontakte für ein Produkt werden anteilig mit der Summe der Werbekontakte aller ähnlichen Produkte verglichen.

Share of Voice

Der Vergleich zwischen einer Media-Ausgabe einer bestimmten Marke und anderen Marken der gleichen Kategorie.

Shop-in-Shop

Hiermit bezeichnet man ein selbstständiges und handelsübliches Platzierungssystem (meist in Großmärkten). Alle wesentlichen Produkte eines Unternehmens werden hier geballt präsentiert und verkauft.

Slogan

Ein kurzer einprägsamer Werbespruch mit prägnanter Kernaussage (z. B. „Ich liebe es`“ von McDonald‘s). Dieser wird häufig in Verbindung mit dem Markenzeichen benutzt und ziert sämtliche werb­liche Kommunikationsme­dien.

Sound Branding

Die musikalische Vertonung und Umsetzung einer Corporate Identity. Auch wenn der Sound stark variiert, sollte die Marke anhand eines zentralen musikalischen Themas klar wiedererkennbar sein.

Special Interest

So werden z. B. Fußball-, Foto- oder Biker-Magazine bezeichnet, also Zeitschriften, die sich an spezielle Interessengruppen richten.

Sponsoring

Werbeaktion eines Unternehmens oder Produktes innerhalb einer sportlichen, kulturellen oder sozialen Veranstaltung.

Sub-Brand

Ein Produkt löst sich von der eigentlichen Dachmarke ab und wird zur individuellen Marke.

Suchmaschinenranking

Suchenden Seiten mit größtmöglicher Relevanz zu präsentieren. Die Seiten, auf denen die Suchergebnisse dargestellt werden, werden auch Search Engine Result Pages (kurz SERPs) genannt

SWOT-Analysis

Hierbei werden Marken nach folgenden Kriterien untersucht:

Strength: Stärken
Weakness: Schwächen
Opportunities: Möglichkeiten
Targets: Ziele